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Sozialer Entleih

Vorstufe zur Integration am Arbeitsmarkt

Die GABIS GmbH ist Dienstleister im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und Teil des Unternehmensverbunds VFBB | GABIS | DIAG in Speyer. Sie verfolgt einen gemeinnützigen Ansatz, indem sie im Auftrag ihrer Gesellschafter einen Teil ihrer erzielten Gewinne in soziale Projekte investiert. Über das Prinzip der Zeitarbeit fördert und beschäftigt sie benachteiligte Menschen, um sie damit in den Arbeitsmarkt einzugliedern.

Der „Soziale Entleih“ macht Inklusion möglich
Mit dem "Sozialen Entleih" agiert die GABIS GmbH als Schnittstelle zwischen arbeitssuchenden Menschen mit Schwerbehinderung (Grad der Behinderung 50 oder gleichgestellt) und Unternehmen, die Inklusion fördern möchten. Vor allem geht es darum, Barrieren, Vorurteile und weitere Einstellhemmnisse abzubauen und damit den Weg in ein Beschäftigungsverhältnis zu ebnen.

Wie funktioniert der "Soziale Entleih"?
Mit dem Ziel, ein dauerhaftes, sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zu erreichen, erhalten arbeitssuchende Menschen mit Behinderung zunächst von der GABIS GmbH einen Arbeitsvertrag über drei Monate (Bezahlung nach Tariflohn). In dieser Zeit haben sie die Chance, sich im Arbeitsalltag zu erproben und in die Unternehmensstruktur einzugliedern. Besteht eine konkrete Aussicht auf anschließende Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis, kann der GABIS-Vertrag auf maximal sechs Monate verlängert werden. Spätestens dann sollte die Übernahme vom Unternehmen erfolgen. Ziel ist immer die nachhaltige Integration am Arbeitsmarkt mit einem dauerhaften, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis als Basis für ein selbstbestimmtes Leben.

Unterstützung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Arbeitnehmer haben die Chance, sich im Unternehmen zu erproben und erhalten in dieser Zeit eine faire Entlohnung. Damit unterscheidet sich ein Beschäftigungsverhältnis über den "Sozialen Entleih" deutlich von einem herkömmlichen Praktikum. Die Entlohnung wirkt sich positiv und wertschätzend auf die Arbeitnehmer aus.

Arbeitgeber haben die Möglichkeit, Beschäftigte in dieser Zeit kennenzulernen, es entstehen keine Kosten und nahezu keinen Verwaltungsaufwand damit. In Zeiten des Fachkräftemangels können sie so Beschäftigte für viele Arbeitsbereiche generieren.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Felix Zech.